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Neue Wege für die Biogasanlage: JENZ bringt AGRAR-Paket für Schredder auf den Markt

Die JENZ BA 916 mit dem AGRAR-Optionspaket bei der Vorführung auf den Profi- Tagen 2025
JENZ GmbH Europa
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Die JENZ BA 916 mit dem AGRAR-Optionspaket bei der Vorführung auf den Profi- Tagen 2025

Bildquelle: Jonathan Colditz

Wenn Mais knapp, teuer oder ungewollt wird, braucht es Alternativen. JENZ liefert sie – mit Technik, die vorausdenkt.

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Biogasanlagen stehen zunehmend unter Druck. Wetterbedingte Ernteausfälle, volatile Marktpreise und eine wachsende öffentliche Debatte um Monokulturen führen dazu, dass Betreiber verstärkt auf alternative Substrate wie Stroh, Rüben oder Mist setzen. Doch die Verarbeitung dieser Materialien stellt Maschinen vor ganz eigene Herausforderungen – von der Beschickung über die Zerkleinerung bis zur Fermentierbarkeit. Genau hier setzt das neue AGRAR-Paket von JENZ an.

Das Paket ist kein neues Modell, sondern eine spezialisierte Ausstattungslinie für die bestehenden Schredder BA 615, 916 und 926 – praxisnah konzipiert für Landwirte, Lohnunternehmer und Biogasanlagenbetreiber. Ziel: mehr Effizienz, mehr Vielfalt, weniger Aufwand.

  • Technik für schwieriges Material

  • Das AGRAR-Paket bringt genau diese Eigenschaften mit – in Form eines durchdachten Technologie- Baukastens, der auf schwierige Einsatzstoffe zugeschnitten ist:

  • Ein hydraulischer Klapptrichter verlängert die Bandmulde auf 5 Meter – ideal für das Beschicken mit großen Schaufeln und sperrigen Substraten.

  • Eine automatische Zentralschmierung reduziert den Wartungsaufwand und verlängert die Lebensdauer – besonders wichtig im Dauereinsatz mit feuchtem oder aggressivem Material.

  • Die robuste Vorziehvorrichtung sorgt für besseres Rangieren auf dem Hof – ein echter Pluspunkt bei wechselnden Einsatzorten.

  • Der neue „Rübenmodus“ macht die Maschine zum Alleskönner: per Software lassen sich Rüben entweder grob stückig oder als pumpfähiges Mus verarbeiten – je nach Lager- oder Fermenterstrategie.

  • Zwei neue Spezial-Siebkörbe bieten maximale Anpassung:

    • Der „Universalkorb“ (130x200 mm) ist gemacht für schwierige Materialien wie Mist, Silage oder Stroh.

    • Der „Biomasse & Restholz XL“-Korb mit Lamellen sichert ideale Hackergebnisse ohne

  • Überlängen – z. B. bei Wurzeln oder holzigem Grünschnitt.

  • Feste Werkzeuge statt beweglicher Schläger – angelehnt an das Prinzip des Feldhäckslers. So wird feuchtes oder zähes Material gleichmäßig und fein aufbereitet.

Wirtschaftlich durchdacht

Neben den technischen Features überzeugt das AGRAR-Paket auch ökonomisch: Als vorkonfiguriertes Optionsbündel wird es mit einem attraktiven Vorteilsrabatt gegenüber dem Einzelkauf angeboten. Gleichzeitig bleibt es offen für individuelle Erweiterungen – etwa im Bereich der Abwurftechnik oder der Steuerung. Der Rotor selbst ist bewusst nicht festgelegt, sodass Kunden die Konfiguration an ihren jeweiligen Bedarf anpassen können.

Fazit: Technik für den Wandel

Mit dem AGRAR-Paket zeigt JENZ einmal mehr, dass technische Innovation und praktisches Gespür keine Gegensätze sein müssen. Statt auf den nächsten Trend zu warten, liefert das Unternehmen eine durchdachte Lösung für den Strukturwandel in der Biogasbranche – schnell verfügbar, robust im Einsatz und offen für die Zukunft. Ob Stroh, Gülle, Rüben oder Restholz – wer sich von Mais unabhängiger machen will, bekommt jetzt das passende Werkzeug an die Hand.

Das seitlich schwenkbare Austragsband des BA 916 in Kombination mit der serienmäßigen Werkzeugkiste ermöglicht einen zügigen und unkomplizierten Umbau beim Wechsel des zu verarbeitenden Materials.<br>BILDQUELLE: JENZ GmbH

Quelle: JENZ GmbH