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Plastic Omnium konnte im Geschäftsjahr 2013 die Ergebnisse deutlich steigern

  • Der Umsatz beläuft sich auf 5,1 Milliarden Euro. Er verbessert sich damit gegenüber 2012 um 6,6 % bzw. bei konstantenWechselkursen um insgesamt 9,2 %;
  • Die operative Marge erhöht sich kräftig um +17,8 % auf 394,6 Millionen Euro und entspricht damit 7,7 %des Gesamtumsatzes gegenüber 7,0 % in 2012;
  • Das Nettoergebnis verbessert sich nach Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 23 Millionen € um 14,6 %auf 208 Millionen € (4,1 % des Umsatzes);
  • Der Free Cashflow beläuft sich auf 112 Millionen €. Er belegt die Fähigkeit der Gruppe zur Finanzierung ihrer Investitionspolitik in das industrielle Instrumentarium sowie ihre Innovationen (in 2013 Investitionen in Höhe von 338 Millionen €, d. h. +30 % gegenüber 2012);
  • Die Nettoverschuldung konnte ein weiteres Mal reduziert werden; sie entspricht nunmehr 38 % der Eigenmittel bzw. dem 0,6-Fachen des EBITDA;
  • Die Kapitalrendite (Return on Capital Employed - ROCE) verbesserte sich weiter und belief sich 2013 auf 30%gegenüber 27 % in 2012.

Ergebnisse 2013
Der Verwaltungsrat der Compagnie Plastic Omnium tagte am 25. Februar 2014 unter dem Vorsitz von Laurent Burelle und verabschiedete den Jahresabschluss 2013.

Erstmalig in der Konzerngeschichte überstieg der Konzernumsatz die 5 Milliarden Euro-Schwelle. Die Gruppe generierte insgesamt einen Umsatz von 5 124,5 Millionen Euro. Dies entspricht bei unverändertem Konsolidierungskreis und konstanten Wechselkursen einem Zuwachs um +9,2 %. Die ausgewiesene Wachstumssteigerung beträgt +6,6 % nach Abzug eines ungünstigen Währungseffekts in Höhe von 130 Millionen Euro, von dem allein 100 Millionen Euro im zweiten Halbjahr verzeichnet wurden.

Automobil
Im Geschäftsjahr 2013 belief sich der Umsatz des Geschäftsbereichs Automobil auf insgesamt 4 655,2 Millionen Euro. Dies entspricht einer Steigerung von +7,2 % bzw. bei konstanten Wechselkursen und unverändertem Konsolidierungskreis einem Zuwachs von +10 %. In der gleichen Zeit erzeugte die weltweite Kfz-Produktion ein Wachstum von +3,5 %.

Mit ihrer Entwicklungsstrategie, die auf das technologische Leadership und die Stärkung des industriellen Instrumentariums in wachstumsstarken Ländern abzielt, konnte Plastic Omnium in allen geografischen Zonen Wachstum erzielen. Europa, wo das Wachstum bei konstanten Wechselkursen 9 % erreicht, profitierte insbesondere von der Markteinführung neuer in Bezug auf die Gewichts- und Emissionsreduzierung innovativer Produkte (Heckklappen, SCR-Abgasreinigung von Dieselfahrzeugen). Der in Nord- und Südamerika verzeichnete Zuwachs (+11 %) erhielt Dynamik durch die für Ford (Vereinigte Staaten), Volkswagen (Mexiko) und Toyota (Brasilien) erfolgten Investitionen. Die Inbetriebnahme von 5 neuen Werken in China (nunmehr verfügt die Gruppe über 19 Werke in China) verlieh der Umsatzentwicklung in Asien Auftrieb (+10 %).

Der Geschäftsbereich Automobil setzte auch 2013 seine Pläne zur Erreichung industrieller Exzellenz weiter um. Dies ermöglichte eine weitere Reduzierung der auf unzureichende Qualität zurückzuführenden Kosten sowie die erfolgreiche Auflegung von 107 neuen Programmen. Der Geschäftsbereich realisierte ebenfalls spezifische Maßnahmen zur nachhaltigen Senkung der Kosten in Frankreich und Europa. In diesem Rahmen erfolgte insbesondere die Schließung von 2 Werken im August 2013 - eins in Belgien, ein weiteres in Deutschland. Diese Maßnahmen ermöglichten insgesamt eine deutliche Verbesserung der operativen Marge, die sich nunmehr auf insgesamt 370 Millionen € beläuft (7,9 % des Umsatzes) gegenüber 316 Millionen € in 2012 (7,3 % des Umsatzes).

Umwelt
Der Umsatz von Plastic Omnium Environnement erreicht 469,3 Millionen €. Dies entspricht bei unverändertem Konsolidierungskreis und konstanten Wechselkursen einer Steigerung um +1,9 %. Die Division baute ihre Marktpositionen in Europa in einem bei den Gebietskörperschaften von Haushaltsbeschränkungen gekennzeichneten Umfeld weiter aus.

Der Restrukturierungs- und Kostenreduzierungsplan, der im Verlauf des 1. Halbjahrs 2013 umgesetzt wurde und auf Ersparnisse in Höhe von 15 Millionen € abzielte, konnte voll umgesetzt werden. Im Zuge der Umsetzung dieses Plans erhöhte sich die operative Marge bereits im 2. Halbjahr 2013 von 2,8 % des Umsatzes im 1. Halbjahr auf 7,6 % im 2. Halbjahr.

Nettoergebnis von 208 Millionen Euro: 4,1%des Umsatzes
Nach Berücksichtigung der Restrukturierungskosten von 23 Millionen € erhöhte sich das Nettoergebnis um 14,6 % auf 208 Millionen €. Dies entspricht 4,1 % des Umsatzes gegenüber 3,8 % in 2012. Der Konzernanteil am Nettoergebnis beläuft sich auf 193,2 Millionen €, was einer Steigerung von 11,4 % gleichkommt.

Der Nettogewinn je Aktie erhöht sich um 9 % auf 1,32 €, (2012: 1,21 Euro).

Der Free Cashflow beträgt 112 Millionen €, d. h. 2,2%des Umsatzes
Das EBITDA erreicht 596 Millionen € (11,6 % des Umsatzes) und erhöht sich damit um 18 %, während die Selbstfinanzierungskapazität auf 537 Millionen € zunahm (10,5 % des Umsatzes, +13 %).

Wie bereits angekündigt, beschleunigten sich 2013 die Investitionen und haben inzwischen ein Niveau von 338 Millionen €, was 6,6 % des Umsatzes entspricht. Bei diesen Investitionsaufwendungen handelt es sich insbesondere um die Errichtung oder Inbetriebnahme von 11 neuen Werken (10 in China und 1 in Russland), die Aufnahme von Bauarbeiten am weltweiten F&E-Zentrum für Kraftstoffsysteme in Compiègne (Frankreich) sowie den Immobilienkomplex in Lyon.

Nach Berücksichtigung dieser Investitionsaufwendungen (+30 %) sowie nach Auszahlung von Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 26 Millionen € liegt der Free Cashflow bei 112 Millionen €. Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit (vor Immobilien und Restrukturierung) beläuft sich auf 193 Millionen €.

Nach Dividendenausschüttungen von 57 Millionen € sowie dem Rückkauf eigener Aktien konnte die Verschuldung der Gruppe, gegenüber dem Stand von 390 Millionen € zum 31. Dezember 2012, auf 355 Millionen € reduziert werden.

Dividende je Aktie 0,33 €
Der Verwaltungsrat wird der Hauptversammlung vom 30. April 2014 die Ausschüttung einer Dividende von 0,33 € / Aktie vorschlagen, d. h. +30 % gegenüber dem Vorjahr. Die Auszahlung der Dividende wird nach entsprechender Billigung durch die Hauptversammlung am 6. Mai 2014 erfolgen.

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Aussichten
Es wird damit gerechnet, dass der weltweite Automobilmarkt zwischen 2013 und 2017 jährlich durchschnittlich um 4 % wächst, insbesondere auch aufgrund der Produktionsdynamik in China. Die Geschäftsentwicklung von Plastic Omnium erhält im Übrigen Unterstützung durch die von den Gesetzgebern verlangte Reduzierung von Schadstoffemissionen, was sich günstig auf innovative Angebote für die Gewichts- und Schadstoffreduktion auswirken dürfte. Mit Blick auf dieses Umfeld bestätigt die Gruppe die Beschleunigung der Investitionstätigkeit sowohl in Bezug auf die industriellen Kapazitäten als auch auf die F&E in den Jahren 2014-2017. Die Gruppe wird folglich ein Wachstum ausweisen, das das der weltweiten Kfz-Produktion übersteigt.

Die 2014 in Europa erwartete konjunkturelle Erholung unterstützt die Industrie- und Produktionsbetriebe der Gruppe, die im Zuge der 2013 umgesetzten Sparprogramme effizienter aufgestellt sind. Die Nutzungsraten der industriellen Kapazität bleiben in Nordamerika weiter hoch, während in China 5 neue Werke in Betrieb genommen werden.

Im Übrigen wird sich auch die betriebliche Performance der Aktivität des Geschäftsbereichs Umwelt deutlich verbessern.

Die genannten Elemente lassen für 2014 eine erneute Verbesserung der Ergebnisse erwarten.

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