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Gemeinsam die Planungsphase abgeschlossen

Rokla plant Co2 neutrale Produktion im neuen Firmensitz

Als produzierendes Unternehmen verfolgt Rokla das klare Ziel, die Umweltauswirkungen seiner Geschäftstätigkeit so gering wie möglich zu halten. Dabei legt das Unternehmen beim Neubau seines Firmensitzes besonderen Wert auf die Minimierung des eigenen CO 2 - Fußabdrucks.

Die Rokla GmbH beginnt mit dem Neubau seines Unternehmenssitzes in Langenburg. Der Gebäudekomplex mit Produktionshalle und Büro soll Ende 2020 fertiggestellt sein. Mit einer 600 kWp Photovoltaikanlage, Zisternen für die Regenwasseraufbereitung und einem neuartigem 140 kWh Hochvolt-Speicher-System, ist es das klare Ziel in der Summe ein Netto Co2 Guthaben zu erwirtschaften.

Aufgrund der Erweiterung der Produktlinie und der Übernahme einer österreichischen Firma wird die Firmenkapazität in der Langenburger Hauptstraße knapp. Mit der Entscheidung in Langenburg in einen Neubau zu investieren, bekräftigte die Geschäftsleitung ihr Engagement für die Region und speziell zum Heimatort Langenburg.

Ein neuer Gebäudekomplex wird nun auf den rund 9.000 Quadratmeter Gelände im Gewerbegebiet Äußerer Seeacker entstehen. Mit 5.000 qm im Ausbau bietet er Platz für moderne Büros und eine große Fertigungshalle, die den hohen Standard einer zukunftsorientieren Produktions- und Arbeitswelt gerecht wird. „Eine Besonderheit wird unser Stromspeicher sein“, so Geschäftsführer Robert Piasecki, „mit ihm behalten wir die Kontrolle, wann wir Energie beziehen und einsetzen wollen.“

Den Anstoß zum Neubau gab die Förderlinie Spitze auf dem Land. Rokla überzeugte die Jury von seiner Technologieführerschaft und bekam einen Zuschuss aus den Förderprogrammen ELR und EFRE. Dank der Unterstützung durch die Hausbank konnte nun mit dem Projekt begonnen werden. Bürgermeister Wolfgang Class freut sich über das neue Projekt: „ Die Standorttreue von Rokla zeigt uns, dass wir mit unserer nachhaltigen Stadtentwicklung den richtigen Weg eingeschlagen haben. Das ist ein wichtiges Signal auch für andere potentielle Neuansiedlungen.“

Straffer Zeitplan

Seit Montag laufen die Erdarbeiten. Unmittelbar danach startet der erste Bauabschnitt, der die Fertigungshalle umfasst. Bis Ende Oktober sollen die von Architekt Martin Dill entworfenen Bauten fertig gestellt sein, erläutert Bauleiter Jochen Häberle. Ende des Jahres wird die Produktion von der Hauptstraße in den Sandweg umziehen. Im Anschluss daran folgt dann zügig der zweite Bauabschnitt mit dem Bürogebäude.

Quelle: Rokla GmbH