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Die langlebigen LIS-Ketten hat Berg auf drei seiner Bagger als Ersatz montiert. Sie werden lange Strecken zurücklegen müssen und das auch können. Hans-Werner Badenhop (LIS), Dieter Berg v.l. Gehe zu Fotos
Die langlebigen LIS-Ketten hat Berg auf drei seiner Bagger als Ersatz montiert. Sie werden lange Strecken zurücklegen müssen und das auch können. Hans-Werner Badenhop (LIS), Dieter Berg v.l.

Sechs Baggerketten von Linser auf einmal

Die Firma Berg kauft und montiert als Ersatz drei komplett neue Linser Ketten - es werden hohe Laufleistungen verlangt - Einsatz bei der Gewässerpflege mit langen Fahrstrecken

„Bei der Pflege von Bächen, Kanälen und Gräben legen wir weite Strecken zurück. Deshalb haben wir Ketten von Linser gekauft. Die haben lange Standzeiten und das ist für uns wichtig“, sagt Dieter Berg, Inhaber der gleichnamigen Firma. Sie ist in Mulmshorn (nahe Rotenburg/Wümme) beheimatet, einem Ort, der Fans von Sandbahnrennen her bekannt ist und der in den Niederungen der Wümme liegt. Also in feuchten Gebieten, die über Entwässerungssysteme für die Landwirtschaft nutzbar gemacht werden.

Haltbare Baggerketten

Insgesamt sechs Ketten von Linser Industrie Service GmbH (LIS) bei drei Baggern verbaut. Bei 600 mm Breite ist jede Kette mit insgesamt 42 Bodenplatten bestückt. Die Konstruktion ist so ausgeführt, dass zum einen Stabilität und Traktion in hohem Maße gewährleistet sind, zum anderen die Langlebigkeit eine gute und erfahrbare Komponente darstellt. Basis hierfür ist die gute Qualität des Materials aus hochfestem Stahl. Zudem stellen die präzisen Verschraubungen sicher, dass kein Spiel und damit kein Verschleißmoment entstehen kann. Konfektioniert werden die Ketten in der LIS-Fertigung in Spich bei Köln. Hier wird vor Auslieferung auch die Qualität von Material und Fertigung kontrolliert. So stellt LIS sicher, dass die Voraussetzungen für eine lange Einsatzzeit geschaffen sind.

Auch für diese speziellen Anforderungen gemacht

Ein Auftraggeber von Berg ist der für die Gewässerunterhaltung der oberen Wümme zuständige Unterhaltungsverband. Er hat dafür Sorge zu tragen, dass der kontrollierte Wasserabfluss gewährleistet bleibt. Deshalb muss ein bis dreimal pro Jahr im Ufer- bzw. Böschungsbereich gemäht bzw. Baum- und Buschpflege geleistet werden. Insgesamt sind einige hundert Kilometer Wasserläufe zu bearbeiten und zwar präzise und schonend. Oftmals sind die Bach-, Graben- oder Kanalwände bewehrt, Böden mit Steinen ausgelegt usw. Das heißt, es muss sehr gefühlvoll und genau und gleichzeitig sehr zügig gearbeitet werden. Zudem muss man den natürlichen, kurvigen Gewässerläufen folgen und diese im Laufe vieler Durchgänge nicht begradigen. Es ist also Präzision gefragt. Und man macht mit dem Bagger Strecke. Völlig anders, als dies zum Beispiel beim Gebäuderückbau der Fall ist. „Auch für diese Anforderungen sind die LIS-Ketten gemacht. Hohe Qualität, was sich zum Beispiel in Haltbarkeit zeigt, ist ein Markenzeihen von Linser“, sagt Hans-Werner Badenhop, der regionale Berater von LIS.

Zügig wieder einsatzbereit - wirtschaftlich

Berg verfügt über eine eigene Werkstatt. Er hat von LIS die fertigen Baggerketten und alle notwendigen Teile geliefert bekommen. Nun demontiert er die alten, verbrauchten Ketten und zieht die neuen LIS-Ketten auf. „Wir benötigen etwa einen Arbeitstag pro Bagger für das Aufziehen der neuen LIS-Ketten“, sagt Berg. Das geht also recht zügig und die Arbeit muss nicht lange unterbrochen werden. Und wirtschaftlich interessant wird es zudem noch dadurch, dass diese Aktion wegen der ausgezeichneten Haltbarkeit der LIS-Ketten für lange Zeit nicht wiederholt werden muss.

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