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Smarte Werkzeugverwaltung unterstützt Digitalisierungstrends der Baubranche

Smarte Werkzeugverwaltung mit Timly
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Smarte Werkzeugverwaltung mit Timly

Bildquelle: Cineberg / shutterstock.com

Eine digitale Werkzeugverwaltung einzuführen, bedeutet für Unternehmen in der Baubranche, den wichtigen Schritt auf dem Weg in die intelligente Ressourcennutzung zu gehen. Basis ist die Möglichkeit, ein Monitoring für jedes Arbeitsmittel über die Dauer seiner Nutzung durchzuführen. Dabei geht es nicht nur darum, Werkzeuge tagesaktuell aktuellen Bauprojekten zuzuordnen.

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Unter dem Stichwort „digitale Geräteakte“ sollen alle für die Disposition, die Verwaltung und den praktischen Einsatz vor Ort notwendigen Informationen gesammelt und abrufbar gemacht werden. Der Schweizer Anbieter Timly hat seine Softwarelösung mit besonderem Fokus auf die Baubranche entwickelt. Deren Datenbestand kann eine wertvolle Grundlage für die Digitalisierung von Baustellen sein.

Wo die Reise hingeht: digitale Trends in der Baubranche

Die digitale Transformation ist allgegenwärtig. Sowohl im beruflichen als auch privaten Alltag der meisten Menschen halten neue Trends in immer kürzer werdenden Abständen Einzug und verändern Gewohnheiten sowie Abläufe. Für die Baubranche sind zahlreiche Innovationen der letzten Jahre von Bedeutung:

  1. Gebäudedatenmodellierung: Unter dem Begriff Building Information Modeling (BIM) versteht man die strukturierte und vernetzte Planung von Bauvorhaben mithilfe von Software. Die Modellierung erfolgt digital, sodass Abhängigkeiten von Gewerken in sehr frühen Planungsstadien bereits simuliert werden können. BIM-Software spielt auch während der Bauphase und sogar bei der späteren Bewirtschaftung eine Rolle.

  2. Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen: Künstliche Intelligenz (KI) und das maschinelle Lernen sind praxistauglich geworden. Simulationen und automatisierte Bewertung von Massendaten sind damit in erstaunlicher Präzision möglich. Potenzial besteht hier für die Baubranche, beispielsweise bei der Optimierung von Arbeitsprozessen.

  3. Cloud Computing und mobile Anwendungen: Wenn Unterlagen und wichtige Informationen nur noch digital vorliegen, muss vor Ort auf der Baustelle ein einfacher Zugriff gewährleistet sein. Clouddienste, Software-as-a-Service-Modelle und Apps für mobile Endgeräte helfen dabei, dass Daten von jedem Arbeitsort abrufbar sind. Auch die Aktualität des Datenbestandes wird gesteigert, wenn Eingaben direkt auf der Baustelle getätigt werden.

  4. Internet of Things: Smarte Sensorik, die mit einer zentralen Steuerungssoftware vernetzt ist, ermöglicht die Automatisierung von Prozessen. Maschinen und Werkzeuge können getrackt werden. Echtzeitdaten stehen permanent zur Verfügung und lassen sich mit Aktionen beim Eintreten vordefinierter Ereignisse hinterlegen. So werden in der Praxis zum Beispiel Bestellprozesse für Material automatisiert, wenn ein Füllstand unterschritten wurde.

  5. Datenanalyse: Aus den gesammelten Daten lassen sich wertvolle Schlussfolgerungen ziehen, auf die Entscheidungsprozesse gestützt werden können. Entscheidend für die Effektivität ist, dass nicht erst Datensätze aus verschiedenen, nicht miteinander kompatiblen Quellen zusammengeführt werden müssen.                                                                                                                                    

  6. Datenschutz und Cybersicherheit: Gleichzeitig ergibt sich die neue Herausforderung, Daten vor unberechtigtem Zugriff zu schützen und Vorkehrungen vor Cyberangriffen zu treffen. Je mehr vernetzte Geräte in alltägliche Abläufe eingebunden werden, desto abhängiger werden Unternehmen von deren Funktionsfähigkeit.

Ganzheitliche IT-Konzepte gewinnen auch in der Baubranche an Bedeutung. Je heterogener die eingesetzten Arbeitsmittel sind, desto größer ist die Herausforderung, diese in einer einheitlichen Werkzeugverwaltung erfassen zu können.

Digitale Werkzeugverwaltung: Handwerk und Baubranche mit besonderem Bedarf

Wechselnde Arbeitsorte, fordernde Arbeitsbedingungen und eine hohe Fluktuation bei den Beschäftigten auf einer Baustelle gehören zu den Faktoren, die eine Werkzeugverwaltung für das Handwerk im Allgemeinen und die Baubranche im Besonderen so anspruchsvoll machen. Dazu kommen Arbeitsmittel, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Fahrzeuge, selbstfahrende Arbeitsmaschinen, klassische Handwerkzeuge und Verbrauchsmaterialien sind nur einige davon. Der Versuch, diese Gegenstände einheitlich auf einem Arbeitsblatt im Tabellenkalkulationsprogramm unterzubringen, ohne dabei wichtige Informationen weglassen zu müssen, mutet schon fast aussichtslos an.

Hier sind datenbankbasierte Programme im Vorteil. Es lassen sich darin beliebig komplexe und miteinander verknüpfte Informationssammlungen anlegen. Dem Nutzer wird jedoch immer nur eine für den jeweiligen Anwendungszweck dynamisch generierte Ansicht gezeigt. Das macht Benutzeroberflächen übersichtlich.

Die Datenverarbeitung im Backend ist in einer Datenbank hingegen sehr effektiv. Informationen müssen nicht mehrfach abgelegt werden. Für Abfragen und Filterungen werden intern leistungsfähige Datenbank-Programmiersprachen genutzt. Datenbanken sind zudem universell. Es lassen sich einfache Texteingaben und Zahlenwerte darin genauso speichern, wie zum Beispiel umfangreiche Dateien.

Mit smarter Software die Werkzeugverwaltung immer im Blick haben. <br>BILDQUELLE: Timly Software AG

Für eine effiziente Werkzeugverwaltung Software einsetzen

Entwickler, wie die der Inventarsoftware Timly, kombinieren mehrere der vorgestellten Technologien. Hinzu kommt, dass die digitale Werkzeugverwaltung Bestandteil eines Software-Pakets ist, welches ursprünglich einmal für den Bedarf eines mittelständischen Bauunternehmens entwickelt wurde. Zusammengefasst verfolgt die Software folgende Prinzipien:

  • Einheitliche Erfassung: Der Nutzer hat die Möglichkeit, Vorlagen für unterschiedliche Arbeitsmittel zu erstellen und dafür die benötigten Attribute selbst festzulegen.

  • Ordnungskriterien: Es lassen sich alle Assets einer Oberkategorie, wie zum Beispiel Fahrzeuge oder Baumaschine, zuteilen. Zudem besteht die Möglichkeit, Arbeitsmittel Standorten und Personen zuzuordnen.

  • Logische Gruppierungen: Mit einer Container-Funktion können logische Verbünde erstellt werden, mit denen sich dann andere Arbeitsmittel verknüpfen lassen. Mögliche Container-Objekte sind zum Beispiel Kundendienstfahrzeuge, Werkzeugkisten oder Räumlichkeiten.

  • Zentrale Terminverwaltung: Der für jedes Asset integrierte Kalender ermöglicht eine Filterung von Terminen im Wartungsplaner. Optional werden Verantwortliche automatisiert vor anstehenden Ereignissen informiert.

  • Software-as-a-Service: Timly wird cloudbasiert, als Webdienst, angeboten. Der Zugriff erfolgt per stationärem oder mobilem Endgerät über das Internet. Das ermöglicht in den allermeisten Fällen einen Zugriff direkt von der Baustelle aus. Für den Anwender hat diese Form der Software-Bereitstellung den Vorteil, dass aufgrund des Lizenzvertrags Administration und Absicherung des Cloud-Servers Aufgabe des Anbieters sind.

Für smarte Werkzeugverwaltung App als Schnittstelle nutzen

Herkömmliche IT-Geräte, wie zum Beispiel Laptops oder gar Arbeitsplatz-PCs, eignen sich auch auf Großbaustellen nur bedingt, um die Werkzeugverwaltung zu bedienen. Schmutz und Witterungsverhältnisse würden die Funktionsfähigkeit der Hardware schnell beeinträchtigen.

Das haben auch die Verantwortlichen von Timly erkannt. Daher ist eine App für den Zugriff per Mobilgerät im Softwareumfang enthalten. Zusätzlich stehen QR-Codes zur Verfügung, die sich in unterschiedlichen Größen ausdrucken lassen und dadurch auch Kleinwerkzeuge kennzeichnen können.

Bei Nutzung der App auf einem Smartphone oder Tablet wird die integrierte Kamera zugleich als Barcode-Scanner genutzt. Dadurch ist es möglich, Geräteprofile aufzurufen, ohne manuelle Eingaben vornehmen zu müssen. Dokumente stehen auf diese Weise digital an jedem Arbeitsplatz zur Verfügung. Zum Teil ist es so auch umsetzbar, Formulare für Prüfprozesse papierlos zu verarbeiten.

App für Werkzeugverwaltung hilft dabei, den Überblick zu behalten. <br>BILDQUELLE: Timly Software AG

IoT-Sensoren im Praxiseinsatz

Erst wenn sich Messergebnisse von IoT-Sensoren nativ in Anwendungssoftware verarbeiten lassen, stellen diese mehr als eine reine Komfortfunktion dar. Professionelle Produkte sind etwa in der Lage, Füllstände von Betriebsstoffen zu kontrollieren, die Umgebungstemperatur zu überwachen oder per GPS zurückgelegte Entfernungen und Betriebsstunden von Baumaschinen zu erfassen.

Auch der Sicherheitsaspekt spielt beim hohen Diebstahlrisiko in Baubranche eine wichtige Rolle. Timly bietet in diesem Bereich für seine Werkzeugverwaltung die Möglichkeit, IoT-Tracker des Schweizer Partner-Unternehmens adnexo nativ einzubinden. Ausgaben werden beispielsweise in der Standortverwaltung und durch Weiterleitung von Meldungen im internen Nachrichtensystem der Software verarbeitet.

Werkzeugverwaltung als wichtiger Baustein für Informationsmanagement in der Baubranche

Der Begriff Industrie 4.0 ist in der Fertigung etabliert und meint bekanntlich die smarte Vernetzung von Maschinen und Anlagen. Starre IT-Infrastrukturen sind für Bauprojekte eher ungeeignet. Dennoch sprechen viele Gründe dafür, auch in dieser Branche die Vorteile smarter Technologien nicht unbeachtet zu lassen. Noch recht neue Ansätze wie die digitale Werkzeugverwaltung von Timly können dabei als Schnittstelle für die notwendige Informationsverarbeitung dienen.

Quelle: Timly