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TCM greift mit neuen Frontstaplern an

Vor genau einem Jahr gaben Nissan Forklift und die TCM Corporation ihre Hochzeit bekannt. Unter Federführung der Innovation Network Corporation of Japan gründeten die Partner rasch ein Gemeinschaftsunternehmen, die UniCarriers Corporation. Ansonsten schien alles beim Alten zu bleiben. Doch die Japaner arbeiten hinter den Kulissen emsig an ihrem Ziel: Der Staplerriese soll weltweit eine führende Rolle im Flurförderzeuggeschäft einnehmen. Die Restrukturierung des Produktionsverbunds zeugt nun vom Handlungswillen bei UniCarriers. So verlegte man die Fertigung der gängigen TCM-Modelle aus der japanischen Präfektur Shiga nach Europa. Der deutsche Distributor, Burger Hub- und Transportmittel, präsentierte deshalb auf der LogiMAT eine völlig neue Produktgeneration.

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Die Maschinen mit dem Kürzel „E1“ spielen in der Tragfähigkeitsliga von 1,25 bis 3,2 Tonnen. Und ihre Konstrukteure haben sich offenbar intensiv mit den Wünschen der europäischen Kundschaft beschäftigt. Denn die beliebte Fingertipp-Bedienung steht ebenso zur Verfügung wie ein Komfortsitz und zahlreiche Hubgerüst-Varianten. Bei genauem Hinsehen zeigt sich aber auch, dass TCM seinen ureigenen Stärken treu bleibt. Die Neuheiten kommen gleich robust daher wie ihre Vorgänger, wie diese bieten sie pure Funktionalität ohne Schnickschnack. Dabei besteht die E1-Generation genau genommen aus vier einzelnen Baureihen. Es handelt sich um Geräte mit Verbrennungsmotor, um Dreirad-Elektrostapler sowie um vierrädrige Flurförderzeuge mit 48-Volt-Batterie und solche mit 80-Volt-Energiespeicher.

Umweltfreundliche Motoren

Die Verbrennerserie FD/FGE15-32E1 gibt es in sechs Gewichtsklassen zwischen 1,5 und 3,2 Tonnen, entweder mit Treibgas- oder Dieselantrieb. Der Hersteller argumentiert mit ihrer Ergonomie und Wirtschaftlichkeit. Ernst macht UniCarriers zudem mit dem Versprechen, besonders auf die Umweltverträglichkeit zu achten. Die Gasaggregate beispielsweise schrauben mit elektronischer Steuerung und serienmäßigem Dreiwegekatalysator die Emissionen erheblich herunter. Im Eco-Modus lässt sich der Energiehunger um zusätzlich 18 Prozent zügeln.

Kompaktes Design

Die Elektrogabelstapler mit 48-Volt-Herz laufen wahlweise auf drei oder vier Rädern. Die Dreirad-Maschinen FTB13-20E1 stemmen 1,25 bis 2 Tonnen, die vierrädrigen Geschwister FB16-20E1 decken eine Bandbreite von 1,6 bis 2 Tonnen ab. Der Kunde darf unter insgesamt zehn verschiedenen Typen wählen. Ein außergewöhnliches Merkmal ist ihnen allen gemein: die kompakte Bauweise. Das Datenblatt weist selbst für den wuchtigsten Vierrad-Gabelstapler, den FB20E1, nur eine Arbeitsgangbreite von 3.300 Millimetern aus. Der Star der Kompanie, der FTB13E1, bescheidet sich gar mit 2.930 Millimetern. Das Attribut „wartungsfreundlich“ schreibt TCM seit jeher auf seine Fahne. Die Option des seitlichen Batteriewechsels passt da gut ins Bild.

Überzeugende Leistungen

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Bleiben noch die 80-Volt-Geräte FHB20-30E1. Sie sind in fünf Versionen erhältlich, ihre Tragfähigkeit liegt zwischen 2 und 3 Tonnen. Die Batteriespannung schlägt sich in den Leistungen direkt nieder. Die Energiebündel erreichen Hubgeschwindigkeiten von bis zu 650 Millimetern/Sekunde und sie bewegen sich mit maximal 21 Kilometern/Stunde vorwärts. Im Übrigen besitzen sie die gleichen Vorteile wie ihre 48-Volt-Kameraden. Dazu zählen unter anderem ein Energierückgewinnungs-System und der Wechselstrombetrieb.

Von 0,8 bis 25 Tonnen

Für Thomas Schmehl, den Geschäftsführer der Burger Hub- und Transportmittel GmbH, stellen die Neuheiten indes nur einen kleinen Ausschnitt des Gesamtprogramms dar. Seine 47 Händler und er liefern vom Hubwagen über Lagertechnik bis hin zu Containergeräten alle erdenklichen Materialfluss-Lösungen. Von 0,8 bis 25 Tonnen. Weitere Informationen erhalten Sie direkt von Burger Hub- und Transportmittel, Telefon 0 27 72 / 96 57 - 0.

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