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Voll elektrischer Teleskoplader: Null Emission im Fokus

E-TEC Telehandler
JCB Europa
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E-TEC Telehandler

JCB bringt sein allererstes elektrisches Teleskoplader-Modell auf den Markt und baut damit seine E-TEC-Produktreihe an emissionsfreien Maschinen weiter aus.

Mehr als 43 Jahre, nachdem das Unternehmen wahre Pionierarbeit für das Konzept des Teleskopladers geleistet hat, kommt nun der 525-60E auf den Markt, eine vollelektrische Version des beliebten Loadall-Teleskopladers. Der 525-60E wurde konstruiert mit der gleichen Leistung wie die herkömmliche dieselbetriebene Maschine und bietet Kunden in der Bau- und Landwirtschaft sowie in der Industrie eine emissionsfreie Lösung für den Materialumschlag.

Tim Burnhope, JCB Chief Innovation Officer: "JCB nimmt mit der erfolgreichen Markteinführung des Minibaggers 19C-1E und des Teletruk 30-19E bei der Umstellung auf Elektroantrieb in Bau-, Land- und Industriemaschinen eine Vorreiterrolle ein.

JCB Telehandler

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"Als Weltmarktführer für Teleskoplader treibt die Einführung des JCB 525-60E Loadall die Elektrifizierung von Maschinen in den allgemeinen Märkten der Bau-, Industrie- und Landwirtschaft weiter voran und bietet eine emissionsfreie Lösung für den Materialtransport ohne Kompromisse bei Leistung und Produktivität. Wir sind sehr gespannt auf die Aussichten für diese Maschine".

Zu den Hauptmerkmalen des neuen Loadall-Teleskopladers gehören:

  • Zwei separate Elektromotoren für Fahrantrieb und Hubarbeit für mehr Effizienz

  • Regeneratives Bremssystem zum Laden der Batterie während des Betriebes

  • Regenerative Hydraulik erhöht die Effizienz

  • Voller Einsatz im Schichtbetrieb

  • Verschiedene Ladeoptionen möglich, einschließlich On-Board- und Schnell-Ladung

Der 525-60E verwendet zwei separate Elektromotoren, einen für den Antrieb und den zweiten für das Hydrauliksystem. Der 17 kW starke Fahrmotor treibt über ein permanentes Allrad-Getriebe die bekannten JCB Antriebs-/Lenkachsen an. Der 22 kW-Motor für das Hydrauliksystem treibt eine Zahnradpumpe, die einen Hydraulikstrom von maximal 80 l/min liefert. Der Durchfluss ist elektro-proportional zur Position des Joysticks und das Hubende wird durch einen elektrohydraulischen Ventilblock gesteuert - mit hydraulischer Regeneration beim Absenken und Einfahren des Auslegers.

Die Elektromotoren haben einen Wirkungsgrad von 85%, was im Vergleich zu den 45% Effizienz eines Dieselmotors deutlich besser ist. Umfangreiche Analysen der Arbeitszyklen der Kunden durch das LiveLink-Telematiksystem von JCB sowie Studien, Tests und Bewertungen vor Ort haben es den JCB Ingenieuren ermöglicht, die Batterie der Maschine so zu optimieren, dass sie den Kundenanforderungen entspricht. Die 96 V Lithium-Ionen-Batterie ist in der Lage, einen Vollschichtbetrieb zu gewährleisten.

JCB Telehandler

Der Motor für den Fahrantrieb nutzt regeneratives Bremsen anstelle eines herkömmlichen Bremssystems und lädt mit der zurückgewonnenen Energie Batterie auf. Ebenso regeneriert das Hydrauliksystem beim Absenken des Auslegers, wodurch der Leistungsbedarf reduziert und die Betriebsstunden verlängert werden. Die Funktion für die Regeneration beim Bremsen schaltet sich automatisch ab, wenn die Batterie voll aufgeladen ist.

Die Maschine verfügt über dasselbe Bordladegerät wie die anderen JCB E-TEC-Produkte, sodass die Batterie in 8 Stunden mit einer Standardstromversorgung von 230 V, 16 A wieder aufladen kann. Ein optionales JCB Universal-Ladegerät kann für ein schnelles Aufladen während der Pausen in nur 35 Minuten verwendet werden.

Der 525-60E wurde entwickelt, um die aktuellen und zukünftigen Anforderungen von Kunden in einer Vielzahl von Industriezweigen zu erfüllen, und bietet einen Null-Emissions-Betrieb für Arbeiten innerhalb von Gebäuden, bei Bau- und Wartungsarbeiten unter Tage und in städtischen Gebieten mit strengen Emissionsvorschriften, wie z.B. in Umweltzonen.

JCB Telehandler 525-60E

Ein zweiter Vorteil des Elektro-Antriebs ist eine erhebliche Reduzierung des Geräuschpegels, wodurch sich der Teleskoplader für einen längeren Betrieb in sensiblen städtischen Baustellen eignet. Der 525-60E liefert einen Geräuschpegel in der Kabine von nur 66,7 dB, während der Außenpegel 92,2 dB beträgt. Ein Rückfahralarm ist als Option erhältlich, um das Baustellenpersonal vor fahrenden Maschinen zu warnen.

JCB macht auch in puncto Bedienerkomfort keine Kompromisse. Die ROPS/FOPS-Kabine ist übersichtlich und mit klar strukturierten Bedienelementen für ein ermüdungsfreies Arbeiten ausgelegt. Die vollverglaste Kabine verfügt über eine 2,2 kW-Heizung, beheizte Front-, Heck- und Seitenscheiben, damit sie schnell enteist oder beschlagfrei werden. Auf dem beheizten, gefederten Sitz kann der Fahrer unabhängig von der Außentemperatur bequem Platz nehmen. Der 525-60E verwendet außerdem das bewährte und patentierte JCB Load Control System, eine Lastmomenten-Kontrolle, um ein optimales und sichere Materialhandling zu gewährleisten.

JCB E-TECH Telehandler

Die Außenabmessungen sind gegenüber dem Dieselmodell unverändert und der 525-60E bietet den gleichen Außenwenderadius von 3,7 m. Die maximale Hubkapazität beträgt 2.500 kg mit einer Maximallast von 2.000 kg auf der vollen Hubhöhe von sechs Metern. Die Maschine wurde so konstruiert, dass sie ähnliche Zykluszeiten wie der Diesel-Teleskop ohne Leistungsverlust erreicht. Sie kann mit unterschiedlichen Gabeln, einer Reihe von Schaufeln und vielen anderen JCB Anbaugeräten verwendet werden.

Quelle: JCB Deutschland GmbH