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Von Grubenbahn bis Lagerfeuer: LECTURA erlebt Chomutov

LECTURA-Team vor einem 64 Tonnen schweren Caterpillar D10R Bulldozer
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LECTURA-Team vor einem 64 Tonnen schweren Caterpillar D10R Bulldozer

Bildquelle: LECTURA GmbH

Ende August (26.–28.) traf sich das internationale LECTURA-Team im böhmischen Chomutov, um den Sommer gemeinsam ausklingen zu lassen und abseits des Büroalltags neue Impulse zu sammeln. Sechzehn Kolleginnen und Kollegen aus fünf Ländern - Deutschland, Tschechien, Slowakei, Polen und die Ukraine - nutzten die Tage für Austausch, Bewegung und gemeinsame Erlebnisse. 

Der Auftakt am Dienstagabend hatte einen sportlichen Charakter: Eine Zumba-Einheit brachte das Team in Schwung - für viele, besonders für die Herren, die erste Begegnung mit dieser Tanz-Fitness. Aus anfänglicher Zurückhaltung wurde schnell Begeisterung und die Stimmung war gelöst. Nach dem sportlichen Auftakt stand Geselligkeit im Mittelpunkt: gemeinsames Abendessen, lebhafte Gespräche und ein gemütliches Lagerfeuer mit gegrillten Würstchen.

Grubenlampen und Schutzhelme gehörten zur unverzichtbaren Ausrüstung eines jeden Bergmanns. Die Lampe konnte 8 Stunden am Stück leuchten, bevor sie wieder aufgeladen werden musste.<br>BILDQUELLE: LECTURA GmbH

Am Mittwoch folgte der Blick in die Vergangenheit der Region. Im Technischen Museum des Erzgebirges (Krušné hory), das in der stillgelegten Braunkohlzeche Julius III untergebracht ist, erhielt das Team eine eindrucksvolle Führung. Zwischen historischen Maschinen und Rettungsgeräten wurde deutlich, wie stark der Bergbau das nordwestliche Böhmen geprägt hat - und wie hart die Lebensrealität der Bergleute unter Tage war. Gerade dieser Kontrast zu den heutigen Arbeitswelten machte den Besuch zu einem nachhaltigen Erlebnis.

Technologische Entwicklungen ermöglichten schnelleres und effizienteres Arbeiten. In den frühen Tagen des Bergbaus kamen die Bergleute pro Schicht um etwa 2 Meter voran.<br>BILDQUELLE: LECTURA GmbH

Darüber hinaus bot die Ausstellung Einblicke in die Technologien, Transportsysteme und Werkzeuge, die in den inzwischen stillgelegten Gruben zum Einsatz kamen. Ein Abstecher in die Kaue - ausgestattet mit den typischen Deckenhaken und Wascheinrichtungen - veranschaulichte den Arbeitsalltag der Bergleute. Den Höhepunkt bildete schließlich eine Fahrt mit der Grubenbahn. Diese unterirdische Bahn, die früher sowohl Arbeiter als auch Material beförderte, ließ ein Stück Bergbaugeschichte auf besonders eindrückliche Weise lebendig werden. 

Der Bergbau-Besuch gipfelte in einer unterirdischen Fahrt.<br>BILDQUELLE: Podkrušnohorské technické muzeum

Am Nachmittag stand mit dem Zoopark Chomutov ein besonderes Highlight auf dem Programm. Was 1975 als Waldpark mit europäischen Tierarten begann, ist heute der größte Zoo der Tschechischen Republik mit 1.100 Tieren.

Wir stiegen für eine unvergessliche Eurosafari-Fahrt ein.<br>BILDQUELLE: LECTURA GmbH

Besonders eindrucksvoll war die Eurosafari: Im Geländewagen ging es durch ein 30 Hektar großes Areal, in dem Bisons, Mufflons, Hirsche und Saiga-Antilopen frei herumlaufen - mitunter einer Armlänge entfernt. Die Nähe zu den Tieren machte diesen Ausflug zu einem intensiven Erlebnis, das lange in Erinnerung bleiben dürfte. 

Der Zoopark Chomutov bietet ein seltenes Kribbeln: Nur Zentimeter von freilaufenden Bisons entfernt zu stehen.<br>BILDQUELLE: LECTURA GmbH

Im Anschluss bot der Alaunsee eine erfrischende Abwechslung. Als einer der größten Seen des Landes und zugleich eine geologische Rarität gilt er nicht nur in Tschechien, sondern auch weltweit als einzigartig. Entstanden durch die Überflutung ehemaliger Bergbauflächen Ende des 18. oder Anfang des 19. Jahrhunderts, weist er einen ungewöhnlichen hohen Alaungehalt auf.

Dadurch bleiben Algen und Fische fern - zugleich verleiht der Mineralreichtum dem Wasser heilende Eigenschaften und brachte dem See den Beinamen “Mini-Totes Meer” ein. Ein Bad darin bot nicht nur Erfrischung, sondern auch die Gelegenheit, die Besonderheit dieses Ortes unmittelbar zu erleben.

Der See hat eine Fläche von 15,95 ha, eine Breite von 240 m, eine Länge von 676 m und eine maximale Tiefe von 4 m.<br>BILDQUELLE: LECTURA GmbH

Den Abschluss bildete erneut ein gemeinsames Lagerfeuer. Bei Gesprächen, Gelächter und dem schönen Gefühl von Gemeinschaft klang der Tag aus. Besonders wertvoll war es, sich einmal jenseits des Bildschirms zu treffen und Zeit miteinander zu teilen. Nach diesen gemeinsamen Tagen steht fest: Das nächste Abenteuer ist nur eine Frage der Zeit. 

Quelle: LECTURA GmbH

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