3. September 2025, 15:40
Ende August (26.–28.) traf sich das internationale LECTURA-Team im böhmischen Chomutov, um den Sommer gemeinsam ausklingen zu lassen und abseits des Büroalltags neue Impulse zu sammeln. Sechzehn Kolleginnen und Kollegen aus fünf Ländern - Deutschland, Tschechien, Slowakei, Polen und die Ukraine - nutzten die Tage für Austausch, Bewegung und gemeinsame Erlebnisse.
Der Auftakt am Dienstagabend hatte einen sportlichen Charakter: Eine Zumba-Einheit brachte das Team in Schwung - für viele, besonders für die Herren, die erste Begegnung mit dieser Tanz-Fitness. Aus anfänglicher Zurückhaltung wurde schnell Begeisterung und die Stimmung war gelöst. Nach dem sportlichen Auftakt stand Geselligkeit im Mittelpunkt: gemeinsames Abendessen, lebhafte Gespräche und ein gemütliches Lagerfeuer mit gegrillten Würstchen.
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Am Mittwoch folgte der Blick in die Vergangenheit der Region. Im Technischen Museum des Erzgebirges (Krušné hory), das in der stillgelegten Braunkohlzeche Julius III untergebracht ist, erhielt das Team eine eindrucksvolle Führung. Zwischen historischen Maschinen und Rettungsgeräten wurde deutlich, wie stark der Bergbau das nordwestliche Böhmen geprägt hat - und wie hart die Lebensrealität der Bergleute unter Tage war. Gerade dieser Kontrast zu den heutigen Arbeitswelten machte den Besuch zu einem nachhaltigen Erlebnis.
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Darüber hinaus bot die Ausstellung Einblicke in die Technologien, Transportsysteme und Werkzeuge, die in den inzwischen stillgelegten Gruben zum Einsatz kamen. Ein Abstecher in die Kaue - ausgestattet mit den typischen Deckenhaken und Wascheinrichtungen - veranschaulichte den Arbeitsalltag der Bergleute. Den Höhepunkt bildete schließlich eine Fahrt mit der Grubenbahn. Diese unterirdische Bahn, die früher sowohl Arbeiter als auch Material beförderte, ließ ein Stück Bergbaugeschichte auf besonders eindrückliche Weise lebendig werden.
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Am Nachmittag stand mit dem Zoopark Chomutov ein besonderes Highlight auf dem Programm. Was 1975 als Waldpark mit europäischen Tierarten begann, ist heute der größte Zoo der Tschechischen Republik mit 1.100 Tieren.
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Besonders eindrucksvoll war die Eurosafari: Im Geländewagen ging es durch ein 30 Hektar großes Areal, in dem Bisons, Mufflons, Hirsche und Saiga-Antilopen frei herumlaufen - mitunter einer Armlänge entfernt. Die Nähe zu den Tieren machte diesen Ausflug zu einem intensiven Erlebnis, das lange in Erinnerung bleiben dürfte.
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Im Anschluss bot der Alaunsee eine erfrischende Abwechslung. Als einer der größten Seen des Landes und zugleich eine geologische Rarität gilt er nicht nur in Tschechien, sondern auch weltweit als einzigartig. Entstanden durch die Überflutung ehemaliger Bergbauflächen Ende des 18. oder Anfang des 19. Jahrhunderts, weist er einen ungewöhnlichen hohen Alaungehalt auf.
Dadurch bleiben Algen und Fische fern - zugleich verleiht der Mineralreichtum dem Wasser heilende Eigenschaften und brachte dem See den Beinamen “Mini-Totes Meer” ein. Ein Bad darin bot nicht nur Erfrischung, sondern auch die Gelegenheit, die Besonderheit dieses Ortes unmittelbar zu erleben.
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Den Abschluss bildete erneut ein gemeinsames Lagerfeuer. Bei Gesprächen, Gelächter und dem schönen Gefühl von Gemeinschaft klang der Tag aus. Besonders wertvoll war es, sich einmal jenseits des Bildschirms zu treffen und Zeit miteinander zu teilen. Nach diesen gemeinsamen Tagen steht fest: Das nächste Abenteuer ist nur eine Frage der Zeit.
Quelle: LECTURA GmbH
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