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Beim Raps sammelt der Pflanzensensor Isaria schon im Herbst die Daten für die zeitige Düngung im Frühjahr. Das verbessert die N-Effizienz. Gehe zu Fotos
Beim Raps sammelt der Pflanzensensor Isaria schon im Herbst die Daten für die zeitige Düngung im Frühjahr. Das verbessert die N-Effizienz.

Effizient düngen

Raps im Herbst mit Sensor zur Frühjahrsdüngung scannen

Bei der klassischen Düngeplanung für Rapsbestände empfehlen Landwirtschaftskammern und Berater den Massenaufwuchs im Spätherbst zu ermitteln, um daraus die Nährstoffmenge für die erste Startgabe im Frühjahr zu berechnen. Wie geht der Landwirt allerdings bei der teilflächenspezifischen Bestandesführung hier vor?

Durch die winterlichen Fröste haben die Bestände Blattverluste, die die Messergebnisse von Pflanzensensoren beeinflussen. Somit liefern hier Pflanzensensoren keine verwertbaren Ergebnisse. Deshalb hat die Fritzmeier Umwelttechnik GmbH & Co. KG mit Partnern und unabhängigen Forschungseinrichtungen ein System entwickelt, mit dem der Rapsbestand bereits im Herbst gescannt wird. Mit dieser Datenbasis berechnet das System dann die Applikationskarte für die Früh-jahrsdüngung. Damit platziert der Landwirt dann seine erste Startdüngung im zeitigen Frühjahr teilflächenspezifisch präzise.

N-Effizienz verbessern

„Gerade bei jüngeren Pflanzenbeständen ist der Bodenbedeckungsgrad (gemessen über den ISARIA-Biomasse-Index = IBI) ein wichtiger Messwert für unseren ISARIA Pflanzensensor. Deshalb kommt hier nur ein Herbst-Scan in Frage, da im zeitigen Frühjahr, zur ersten Raps-Düngergabe, aufgrund der kalten Wintertemperaturen zu wenig Blattmasse für eine zuverlässige Bestandesbonitur verfügbar ist“, erläutert Johann Lechner, Produktspezialist bei Fritzmeier Umwelttechnik, das System.

Bei den weiteren Düngegaben liefert der Rapsbestand dann wieder exakte Daten für den Sensor. Der steuert dann direkt das Applikationsgerät (Düngerstreuer, Spritze) nach Nährstoffbedarf der Pflanzen. Praktiker mit teilflächenspezifisch geführten Rapsbeständen bestätigen zudem eine optimale Bestandesentwicklung und einen gleichen Ertrag trotz verringertem N-Einsatz.

Quelle: FRITZMEIER Umwelttechnik GmbH & Co. KG

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