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Neodym-Überbandmagnete werden in mobilen Zerkleinerungsanlagen wie Schreddern, Mühlen und Brechern eingesetzt und helfen bei der Trennung von Gewerbe- und Sperrmüll sowie beim Altholz-Recycling. Foto: Wagner Magnete  Gehe zu Fotos
Neodym-Überbandmagnete werden in mobilen Zerkleinerungsanlagen wie Schreddern, Mühlen und Brechern eingesetzt und helfen bei der Trennung von Gewerbe- und Sperrmüll sowie beim Altholz-Recycling. Foto: Wagner Magnete

Neue Wagner-Technologie leistet Beitrag zum Umweltschutz

Allgäuer Hersteller von Industrie-Magnettechnik bestückt mobile Zerkleinerungsanlagen für Mülltrennung und Altholz-Recycling

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Mit der Baureihe 0453N bringt Wagner Magnete die neue Generation seiner Neodym-Überbandmagnete auf den Markt. Die in Heimertingen (Allgäu) entwickelte und gebaute Technologie wird in mobilen Zerkleinerungsanlagen wie Schreddern, Mühlen und Brechern eingesetzt und hilft bei der Aufbereitung von Gewerbe- und Sperrmüll sowie beim Altholz-Recycling. Die jetzt dritte Generation der Wagner-Technik kommt einer kompletten Neuentwicklung gleich. Den Prototypen der Technologie für die Müllbeseitigung und den Umweltschutz hatte der international agierende Hersteller von Industrie-Magnettechnik bereits vor 18 Jahren vorgestellt und seither zweimal erfolgreich optimiert. Wagner Magnete (150 Mitarbeiter) stellt 80 Prozent seiner Einzelteile und Baugruppen selbst her und gilt in der Branche seit vielen Jahren als Experte für Speziallösungen und Sonderanfertigungen. Als eines der ersten Unternehmen der Sparte entwickelte das Unternehmen magnetische Technologien, um in der Recyclingindustrie Eisenschrott oder -reste zum Schutz von Mühlen, Brechern oder Hackern effektiver abscheiden zu können.

„Die umfassend neu entwickelte Bandscheider-Technik bringt den Betreibern künftig noch mehr Vorteile. Ein besonderer Coup ist uns bei der so genannten Gurt-Zwangsführung gelungen, die wir zum Patent angemeldet haben. Die exakte Gurtführung reduziert die Spannkräfte und führt zu deutlich geringerem Verschleiß an den Lagern gegenüber herkömmlichen Neodym-Magnetscheidern“, sagt Thomas Zrenner, verantwortlicher Wagner-Vertriebsleiter für die Sparten Magnetscheider, Metallsuchgeräte und Wirbelstromscheider. Die erstmals an den Neodym-Überbandmagneten realisierte Gurtführung hat den Vorteil, dass der Gurt auch bei Queranordnung über extrem steil ansteigende Förderbänder zuverlässig in der Spur bleibt.

„Dank der neuen Technik müssen etwa die Gurte zur Einstellung des Geradeauslaufs nicht mehr einseitig gespannt werden, was Gurte und vor allem die Rollenlager sehr entlastet“, so Zrenner. Zwei Gurtspannungsanzeigen an der Spannrolle stellen sicher, dass der Austragsgurt nur so stark wie gerade erforderlich gespannt wird.

Größere Verfügbarkeit und geringere Stillstandskosten der Maschinen sind weitere Vorteile des neuesten Vorzeigeprodukts aus dem Unternehmen Wagner, das die Baureihe 0453N parallel zum Model 0452N anbieten wird. Die Technologie reduziert zudem die Wartungszeiten, die Staub, Niederschläge und starke Maschinenvibrationen an Magnetscheidern in mobilen Zerkleinerungsanlagen verursachen: Die Holm-Enden des Magnetscheiders sind jetzt abnehmbar, sodass die Rollen ohne Demontage des Austragsgurtes schnell ausgebaut oder gewechselt werden können. Die neuartige Gestaltung des Edelstahlgehäuses und der unmagnetischen Abdeckungen bilden eine labyrinthartige Kapselung gegen Schmutz und Staub und schützen zugleich das optimierte Magnetsystem.

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Das kompakte und gekapselte Edelstahlgehäuse sowie die komplett unmagnetisch ausgeführten Rollen sind seit jeher die wichtigsten Merkmale des Bandscheiders. „Nun sind die Lager der Spannrolle noch besser gekapselt. Zudem haben wir sie in das Rolleninnere verlegt. Auswirkungen auf die Wartung hat das nicht – die Lager sind weiterhin von außen leicht zugänglich nachschmierbar“, sagt Thomas Zrenner.

Zusätzlich angebrachte magnetische Austragszonen verlängern das aktive Magnetfeld über die Aufhängungspunkte hinaus und sorgen so für einen sicheren Eisenabwurf. „Das Magnetsystem wurde zudem in der Tiefenwirkung weiter verbessert, die Reibkräfte auf der Gurtoberfläche reduziert. Zusammen mit dem verstärkten Austragsgurt sorgt dies für deutlich längere Standzeiten.“

Quelle: Wagner Magnete GmbH & Co. KG Spann- und Umwelttechnik

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