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TRADUS führt Preisindex für Gebrauchte im Bau ein

TRADUS führt Preisindex für Gebrauchte im Bau ein
Tradus Europa
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TRADUS führt Preisindex für Gebrauchte im Bau ein

Positive Effekte des Preisindex beim Handel mit gebrauchten Transport- und Landwirtschaftsmaschinen 

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TRADUS, der globale Online Marktplatz für gebrauchte Nutzfahrzeuge und schwere Maschinen, führte im März dieses Jahr erstmals einen Preisindex für schweres Gerät ein; zunächst in den Kategorien Transport und Landwirtschaft. Nachdem sich der Preisindex (TRADUS Market Value) dort bewährt hat und Abverkaufszahlen positiv beeinflusste, rollt die Online Handelsbörse ihn jetzt auch in der Kategorie Bau aus. Das Ziel: Den Handel mit gebrauchtem, schwerem Gerät signifikant erleichtern.

Während Preisindices bzw. Preisvergleichsmöglichkeiten im Gebraucht-PKW-Handel bereits seit einiger Zeit etabliert sind, mussten Käufer und Händler gebrauchter Brummis, Bagger & Co. bisher auf solch eine valide Orientierungshilfe verzichten. Der Gebrauchtmarkt für professionelles Equipment war eher unübersichtlich. Dies ändert sich nun mit dem TRADUS Market Value (TMV). TRADUS ist die erste Handelsbörse, die solch einen Preisindex für schweres Gerät anbietet. Durch Big Data und intelligente Datenanalyse ist die global agierende Plattform in der Lage, für Maschinen und Fahrzeuge den jeweils marktüblichen Preis zu ermitteln. Dies wiederum ermöglicht eine valide Preisbewertung. Käufer und Verkäufer erkennen dank TMV auf einen Blick, ob ein Angebot günstig oder teuer ist bzw. ein Preis der aktuellen Marktlage entspricht. 

Nach gut einem halben Jahr seit Einführung des TMV in den Kategorien Transport und Landwirtschaft steht fest: Der Preisindex belebt das Geschäft und die Transaktionen. Im Rahmen seiner Datenauswertung stellte TRADUS fest, dass die Maschinen-Units mit TMV besonders gut performen und stark wachsen. 

Um festzustellen, welche Wirkung der Preisindex auf Abverkauf und Traffic hat, verglich TRADUS die monatlichen Wachstumsraten der Maschinenkategorien mit TMV in 2019 mit denen in 2018. Zusätzlich wurde das Wachstum der TMV-Maschinenkategorien mit der Gesamtentwicklung der Kategorie (Transport bzw. Landwirtschaft) abgeglichen. Das Ergebnis: Die TMV-Units schnitten durchschnittlich fünf Mal besser ab.

„Wir haben festgestellt, dass in den Maschinenkategorien mit TMV gut fünf Mal mehr Leads zustande kamen, als in denen ohne TMV. Außerdem verzeichneten diese Kategorien 100 Prozent höhere Wachstumsraten als gegenüber dem Vorjahr“, erläutert Joost Goedhart, Sales Lead Europe bei TRADUS. Er fährt fort: „Der TMV schafft Transparenz und Vertrauen. Beides Grundlagen für einen florierenden Handel. Durch den Preisindex können Käufer die Preise schnell und zuverlässig einschätzen. Kaufentscheidungen werden schneller getroffen. Verkäufer hingegen erhalten einen Überblick über die aktuelle Markt- und Preislage und können die richtige Preisstrategie verfolgen oder ohne Aufwand den Wert ihres Warenbestandes eruieren.“ 

Anfangs skeptischer Handel – Stimmen aus der Branche

Anfangs betrachteten einige Händler die Einführung des Preisindex TMV skeptisch. Einer von ihnen ist Bernhard Tecklenborg von der Tecklenborg GmbH. Das Unternehmen handelt seit 25 Jahren mit Industrie- und Baumaschinen. Tecklenborg sagt: „Anfangs war ich skeptisch. Mittlerweile hat sich der Preisindex als gutes Instrument bewährt, um unsere eigenen Preise besser einschätzen zu können.“ Auch aus der Landwirtschaft hört man Lob. Alexei Aksonov, Sales Manager bei A1 Traktor, erklärt: „Wir würden es begrüßen, wenn der TMV bald für mehr Maschinenkategorien verfügbar ist“. Bas Laheij, von der Bas Holding, einem Händler im Bereich Transport stellt fest: „Durch den TMV können wir uns besser mit anderen Händlern vergleichen und die richtigen Entscheidungen fällen“.

Big Data Preisindex: So funktioniert der TMV

Der TMV ist ein auf intelligenten Algorithmen und Big Data basierender Preisindex. Durch Evaluierung aktueller Marktplatzangebote, erfolgter Transaktionen und üblicher Listenpreise vergleichbarer Maschinen ermitteln intelligente Algorithmen den marktüblichen Durchschnittspreis. In die Berechnung fließen tausende Parameter wichtiger Preiskriterien ein. Beispielsweise Basisdaten wie Fabrikat, Modell, Typ, Antriebsart, Motorleistung, Baujahr oder Emissions- und Effizienzklassen. Aber auch angebotsspezifische Besonderheiten wie Ausstattung, Kilometerstand, Betriebsstunden oder sogar Standort der Maschine.

Goedhart erklärt: „Wir haben jede Menge Daten zur Verfügung. Allein durch die über 300.000 Angebote auf unserer Plattform. Außerdem können wir durch die Zugehörigkeit zur OLX Group auf einen internationalen Datenpool zurückgreifen. Zu unserer Gruppe gehören z.B. Otomoto, Polens größte Handelsplattform für Nutzfahrzeuge, und Autovit, Rumäniens wichtigste Automobilplattform. Wer heute erfolgreich handeln will, benötigt Big Data und das darin enthaltene Marktwissen. Unsere Data Scientists werten alle interessanten Daten aus, um unsere Käufer und Verkäufer mit wichtigen Informationen zum Markt und seinen Entwicklungen zu versorgen. Das versetzt sie in die Lage, erfolgreich zu handeln. Und zwar international.“

Quelle: TRADUS; ublic performance