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Hamburg plant, die 87 freiwilligen Wehren der Hansestadt mit neuen Fahrzeugen auszustatten. Die freiwillige Feuerwehr Billstedt-Horn ist die erste Wehr in Hamburg, die ab jetzt mit einem Scania P 320 Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) zum Einsatz fährt. Gehe zu Fotos
Hamburg plant, die 87 freiwilligen Wehren der Hansestadt mit neuen Fahrzeugen auszustatten. Die freiwillige Feuerwehr Billstedt-Horn ist die erste Wehr in Hamburg, die ab jetzt mit einem Scania P 320 Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) zum Einsatz fährt.

35 Feuerwehrfahrzeuge von Scania für die Hansestadt Hamburg

Die Hansestadt Hamburg plant, die 87 freiwilligen Feuerwehren der Stadt über einen Zeitraum von acht Jahren mit neuen Fahrzeugen auszustatten. In einem ersten Schritt will sie über vier Jahre 35 Feuerwehrfahrzeuge von Scania übernehmen, allesamt Scania P 320 Hilfeleistungslöschfahrzeuge (HLF). Das erste HLF wurde vor Kurzem in Dienst gestellt – zur Freude der Freiwilligen Feuerwehr Billstedt-Horn. Denn sie fährt nun als erste Wehr der Hansestadt mit einem Scania P 320 HLF 20 zum Einsatz.

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Andre Wronski, Landesbereichsführer der freiwilligen Feuerwehren Hamburg, übergab das Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 20) Mitte Mai offiziell an die Wehr im Stadtteil BillstedtHorn. „Es freut mich besonders, dass wir mit dem HLF 20 auf ein Fahrgestell von Scania setzen können“, sagte Wronski bei der Übergabe. Auch Matthias Proske, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Billstedt-Horn, war die Freude ins Gesicht geschrieben. „Wir freuen uns riesig, die ersten sein zu dürfen, die das neue Fahrzeug erhalten. Es ist ein phantastisches Auto“, sagt Proske. Billstedt gehört mit 250 bis 350 Einsätzen im Jahr zu jenen Bezirken von Hamburg, die die meisten Einsätze fahren.

Bei dem „Neuen“ handelt es sich um einen Scania P 320 CB4x4HHZ mit Allradantrieb. Der Reihenfünfzylinder mit Abgasturbolader erreicht bei 1.900 min-1 eine Leistung von 320 PS und erfüllt die Abgasnorm Euro 6. Hinzu kommt ein automatisches Wandlergetriebe von Allison mit sechs Schaltstufen. „Der permanente Allradantrieb unterstützt die Feuerwehren besonders gut in Hochwassergebieten und das Automatikgetriebe ist fast selbsterklärend“, versichert Rainer Spahl, Regionaldirektor der Region Scania Nord. Hinzu komme eine Wattiefe von über 800 Millimetern, die in Hochwassergebieten der Stufe 1 einfach notwendig sei. „Beim Thema Fahrzeugverfügbarkeit“, ergänzt Spahl, „punktet Scania mit seinem standardisierten Baukastensystem, das eine hohe Verfügbarkeit von Ersatzteilen sicherstellt. So sind die Feuerwehrfahrzeuge nach einem Umfallschaden schnell wieder bereits für den Einsatz.“ Eine Besonderheit ist auch die Kabine für bis zu neun Feuerwehrleute. Die CrewCab CP31, das lange Mannschaftsfahrerhaus von Scania, ist aus vollständig verzinktem Blech und verspricht ein langlebiger und robuster Begleiter bei den Einsätzen zu sein.

Der Aufbauhersteller Magirus gewann die europaweite Ausschreibung über die Lieferung der Gesamtfahrzeuge und ist damit für den feuerwehrtechnischen Aufbau zuständig. „Egal welcher Hersteller das Fahrzeug liefert, die Geräteanordnung sowie die Bedienung der Pumpe ist auf allen neuen Lkw der Freiwilligen Feuerwehr und Berufsfeuerwehr nahezu gleich, somit finden sich die Hamburger Feuerwehrfrauen und -männer auf jedem Fahrzeug schnell zurecht, egal in welchem Stadtteil“, sagt Thorsten Ahrens. Bei der Ausschreibung arbeitet der Brandrat ganz eng mit den Praktikern zusammen. Sie bestimmen die Details. „Für uns ist es oberste Priorität, Fahrzeuge für die Anwender zu besorgen“, betont der technische Beschaffer für Lösch-, Hub-, Rettungs- und Sonderfahrzeuge. Sie müssen täglich damit arbeiten. Gleich darauf folgt, dass die Fahrzeuge einfach zu handhaben sind und schnell wieder einsatzfähig sein können. „Das alles kann uns der Scania bieten“, so Ahrens.

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