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Marinebasis automatisiert das Stapler-Fuhrparkmanagement Gehe zu Fotos
Marinebasis automatisiert das Stapler-Fuhrparkmanagement

Marinebasis automatisiert das Stapler-Fuhrparkmanagement

Die Babcock International Group hat mit Hilfe des Hyster Trackers ihre gesamte Gabelstaplerflotte im britischen Plymouth automatisiert. Das Fuhrparkmanagementsystem verwaltet insgesamt 80 Stapler, die am Stützpunkt der Royal Navy auf der Marinebasis Devonport für unterschiedliche Aufgaben eingesetzt werden.

Babcock unterstützt die größte Marinebasis Westeuropas im Service Rund-um-die-Uhr. Viele der dort eingesetzten 80 Hyster-Gabelstapler sind im Mehrschichtbetrieb im Einsatz. Für ein unkompliziertes, automatisiertes Fuhrparkmanagement wurden jetzt alle Flurförderzeuge mit dem Telematiksystem Hyster Tracker ausgestattet.

„Unsere Stapler und fast alle möglichen Flurförderzeuge werden auf der Marinebasis bei der Schiffswartung bis hin zur logistischen Unterstützung von Schiffen eingesetzt“, sagt Mark Jackson, Logistics Centre of Excellence Manager, Babcock International Group. „Mit dem Telematiksystem Hyster Tracker haben wir die Kontrolle unseres Fuhrparks automatisiert und unterstützen auf diese Weise unsere bestehenden Prozesse, die schwerpunktmäßig auf Sicherheit und Effizienz ausgerichtet sind.“ Der Fuhrpark von Babcock umfasst Hyster-Lagertechnikstapler wie Schubmaststapler, Elektro-Gegengewichtsstapler und Elektro-Gabelhubwagen sowie verschiedene verbrennungsmotorische Stapler, darunter auch solche mit höherer Tragfähigkeit. Neu im Fuhrpark ist ein Hyster-Schmalgangstapler, der zusammen mit den bestehenden Hyster-Schmalgangstaplern in einem Lagerhaus mit über zehn Meter hohen Regalen zum Einsatz kommt.

Hyster Tracker ermöglicht genaue Zugangskontrolle

Bei mehreren Hundert Fahrern, von denen viele für unterschiedliche Stapler qualifiziert sind, stellt Hyster Tracker sicher, dass nur entsprechend geschulte Fahrer die Stapler benutzen können. Dazu müssen sie ihren RFID-Sicherheitsausweis beziehungsweise ihre Kennkarte eingeben. Das System übermittelt die Staplerdaten über GSM, die über das sichere Onlineportal hystertracker.com abgerufen werden können. Das Portal bietet die Möglichkeit, übersichtliche, benutzerdefinierte Berichte, Tabellen und Grafiken zu erstellen und anzuzeigen. Mithilfe der Daten können Betriebsleiter die Produktivität steigern, die Kosten kontrollieren und den Fuhrpark dank präziser Geschäftsdaten optimieren. „Wir können so Trends und Spitzenbelastungen rechtzeitig erkennen“, sagt Jackson. „Einige Stapler werden nur selten für sehr spezielle Anwendungen eingesetzt, und durch die Berichte können wir den Einsatz von Staplern je nach Überoder Unterauslastung besser planen.“

Sicherheitsüberprüfungen vor Schichtbeginn

Das System kann auch Sicherheitsüberprüfungen vor Schichtbeginn erzwingen, bei denen der Fahrer an einer Steuertafel eine Reihe von Inspektionen vornehmen muss, bevor der Stapler bedient werden kann. So kann Babcock sicher sein, dass die Fahrer alle rechtlich vorgeschriebenen Überprüfungen vor Arbeitsbeginn durchführen. Die Fragen für die Vorüberprüfungen können komfortabel über das sichere Onlineportal bearbeitet und verwaltet werden.

„Unser Fokus liegt auf der maximalen Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der Stapler in einer Hafenumgebung, die Staplern einiges abverlangen kann“, sagt Jackson. Werden bei der Überprüfung vor Schichtbeginn Fehlercodes angezeigt oder Probleme festgestellt, gewährleistet Hyster Tracker, dass sie sofort angegangen werden, wodurch sich mögliche Stillstandzeiten vermeiden lassen. Bei Unfällen können auch automatisierte E-Mail-Benachrichtigungen generiert werden, die bei der Untersuchung und Abwicklung der Vorfälle helfen.

Zusätzlich kann zur Überwachung und Senkung der Kraftstoffund Stromkosten die Leerlaufabschaltung genutzt werden, um Stapler nach einem voreingestellten Zeitraum abzuschalten, wenn erkannt wird, dass sie nicht bewegt oder bedient werden.

Vor der Erweiterung des aktuellen Fuhrparks hatte Jackson das Werk im nordirischen Craigavon besucht, wo die Hyster-Gegengewichtsstapler produziert werden. Meersalz, Möwen und extreme Wetterverhältnisse setzen Staplern enorm zu, besonders, wenn sie an der Kaimauer abgestellt werden. Deswegen achtet Hyster besonders auf die Verarbeitungsqualität und die Ausstattung der Stapler. So werden die Maschinen zum Beispiel mit Ölbad-Lamellenbremsen ausgerüstet, um eine maximale Verfügbarkeit des Fuhrparks auch bei harten und anspruchsvollen Anwendungen zu gewährleisten.

„Für die Arbeit von Babcock ist an jedem Standort ein anderer Fuhrpark nötig“, sagt David Worboys, Corporate Account Manager von Briggs Equipment, dem Hyster-Vertriebspartner in Großbritannien „Wir arbeiten eng mit Babcock zusammen, um die einzigartigen Anforderungen zu verstehen. So konnten wir ermitteln, welche der robusten Hyster-Stapler sich am besten für die verschiedenen Anwendungen eignen, und Babcock dabei unterstützen, jederzeit effizient zu arbeiten und die Kosten zu kontrollieren.“

Für die umgesetzten Sicherheitsinitiativen und den Einsatz von Telematik gewann Babcock den FLTA Safe Site Award 2013.

Quelle: dhf Intralogistik

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